Wichtigste Erkenntnisse
- Der Anlasser ist die komplette Einheit, die den Motor durchdreht, während der Magnetschalter der robuste Schalter und Aktor ist, der den Motor mit Strom versorgt. Anlassermotor und bringt das Anlasserritzel in Position.
- Ein Anlasserrelais ist üblicherweise montiert an der Anlassermotor und ist für sehr hohe Ströme ausgelegt (oft 200-300+ Ampere), während ein Anlasserrelais ein kleinerer Schalter für niedrige Ströme ist, der typischerweise im Sicherungskasten zu finden ist.
- Ein einzelnes Klicken ohne Anlasserdrehung kann durch eine schwache Batterie, korrodierte Kabel, einen defekten Magnetschalter oder ein defektes Anlasserrelais verursacht werden – nicht unbedingt durch einen defekten Anlasser. Anlassermotor.
- Durch sorgfältiges Testen mit Spannungsprüfungen, Relais-Austausch und Sichtprüfung lässt sich vermeiden, das falsche Teil auszutauschen und Geld zu verschwenden.
- Bei modernen Fahrzeugen (insbesondere solchen, die nach 2005 gebaut wurden) ist der Magnetschalter oft in den Anlasser integriert, was bedeutet, dass man in der Regel die gesamte Anlassereinheit austauschen muss, wenn der Magnetschalter ausfällt.
Einleitung: Warum die Unterscheidung zwischen Anlasser und Magnetschalter so viele Autofahrer verwirrt
Du drehst den Zündschlüssel, hörst ein Klicken, und nichts passiert. Der Motor springt nicht an. Du versuchst es erneut. Dasselbe Ergebnis. Jetzt suchst du online, und in manchen Foren heißt es, es sei der Anlasser. Andere behaupten, es sei der Magnetschalter. Einige erwähnen sogar das Relais. Was ist es denn nun?
Folgendes ist wichtig: „Anlasser“ bezeichnet üblicherweise die gesamte Einheit, die den Motor dreht, während der Magnetschalter ein wichtiger Bestandteil dieses Systems ist. Sie sind nicht dasselbe, arbeiten aber zusammen. Die Verwirrung entsteht dadurch, dass in Werkstätten, Handbüchern und Online-Beiträgen oft Begriffe wie „Anlasser“ verwendet werden. Anlassermotor, Magnetspule und Relais werden im weitesten Sinne – manchmal auch synonym – verwendet.
In diesem Artikel erklären wir Ihnen genau, welche Funktion jedes einzelne Teil hat, wo es sich im Motorraum befindet, welche Anzeichen für einen Defekt am häufigsten auftreten und wie Sie vermeiden, irrtümlich das falsche Bauteil auszutauschen. Am Ende werden Sie den Unterschied verstehen und Startprobleme Ihres Autos effektiver diagnostizieren können.

Anlasser vs. Magnetschalter vs. Relais: Das Gesamtbild
Das Startsystem Ihres Fahrzeugs folgt einer einfachen Kette: Batterie → Zündsignal → Relais (bei vielen Autos) → Magnetschalter → Anlassermotor → Motor. Jedes Glied zählt, und wenn eines versagt, bricht die gesamte Kette zusammen.
Der „Anlasser“ ist die komplette Baugruppe, die am Motor- oder Getriebeglockengehäuse verschraubt wird. Er umfasst:
- Der Anlassermotor (der Elektromotor, der die eigentliche Drehung ausführt)
- Der Anlassermagnet (der Hochstromschalter und Getriebebetätiger)
- Das Ritzel, das mit dem Schwungrad oder der Flexplatte in Eingriff kommt.
Der Magnetschalter ist in diesem Zusammenhang ein elektromagnetisches Bauteil, das am oder in der Nähe des Anlassers montiert ist.Es fungiert wie ein hochbelastbarer elektrischer Schalter zwischen der Batterie und dem Anlassermotor. Außerdem wird ein Kolben verwendet, um beim Drehen des Schlüssels das Anlasserritzel in das Schwungrad zu drücken.
Das Anlasserrelais ist ein kleiner, stromsparender Fernschalter, der sich üblicherweise im Sicherungskasten unter der Motorhaube oder im Stromverteiler befindet. Seine Aufgabe ist der Schutz des Anlassers. Zündschalter und leichtere Verkabelung aufgrund des hohen Strombedarfs des Anlasssystems.
Man kann es sich so vorstellen: Das Relais ist ein kleiner Schalter, der einen größeren Schalter (den Magnetschalter) steuert, welcher wiederum den noch größeren Motor (den Anlasser) antreibt. Das Relais ist für die Steuerung niedriger Ströme zuständig. Der Magnetschalter steuert hohe Ströme und die mechanische Bewegung. Der Anlasser ist die gesamte Einheit, die den Motor tatsächlich dreht.
Was ein Starter tatsächlich bewirkt
Die einzige Aufgabe des Anlassers besteht darin, den Motor so schnell zu drehen, dass er von selbst anspringt. Dies dauert in der Regel nur 1–3 Sekunden. Sobald der Motor läuft, hat der Anlasser seine Arbeit getan.
Im Inneren des Anlassers befinden sich mehrere Hauptkomponenten:
- Elektromotor: Zum Anlaufen werden 100 bis über 250 Ampere von der Batterie entnommen. Größere Motoren mit höherer Verdichtung können sogar noch mehr benötigen – manchmal über 300 Ampere.
- Ritzel: Ein kleines Zahnrad am Anlasser, das beim Einrücken in die Zähne des Motorschwungrads eingreift.
- Montageflansch und Nase: Diese Teile richten den Anlasser auf das Schwungrad aus, sodass der Zahneingriff präzise erfolgt.
Folgendes passiert, wenn Sie Ihr Auto starten:
- Sie drehen den Schlüssel auf „START“ oder drücken den Startknopf am Armaturenbrett.
- Der Steuerkreis versorgt das Relais (falls vorhanden) mit Strom und sendet dann ein Signal an den Magneten.
- Der Magnet zieht einen Kolben, der das Ritzel in das Schwungrad drückt und die massiven elektrischen Kontakte schließt.
- Der Batteriestrom fließt über die geschlossenen Kontakte zum Anlassermotor.
- Der Anlassermotor dreht sich und treibt dabei Schwungrad und Kurbelwelle an.
- Der Motor startet, und Sie lassen den Schlüssel los (oder der Computer unterbricht das Signal).
- Der Magnetschalter öffnet sich, das Zahnrad fährt ein und der Anlasser stoppt.
Bei den meisten Pkw der 1980er-Jahre bis heute werden Anlasser und Magnetschalter als Einheit verkauft und ausgetauscht. Das vereinfacht die Reparatur, selbst wenn nur ein Bauteil defekt ist.
Dieselmotoren und größere Lkw verwenden oft größere, leistungsstärkere Anlasser. Einige verfügen über Untersetzungsgetriebe, die ein höheres Drehmoment bei geringerem Stromverbrauch ermöglichen – ein echter Vorteil beim Anlassen eines hochverdichteten Motors bei Kälte.
Was ein Anlasserrelais bewirkt (und wodurch es sich von anderen unterscheidet)
Der Anlassermagnet ist ein elektromagnetischer Schalter und mechanischer Aktor, ähnlich im Prinzip wie der Kraftstoffabsperrventile werden zur Steuerung des Kraftstoffflusses in vielen Motoren verwendet.. Es erfüllt zwei entscheidende Funktionen:
- Es verbindet die Batterie mit dem Anlassermotor unter sehr hoher Strombelastung.
- Es bewegt das Anlasserritzel physisch in das Schwungrad hinein und wieder heraus.
Beim Drehen des Zündschlüssels wird ein Niederspannungssignal aktiviert. Magnetspule. Die Spulenwicklungen erzeugen ein Magnetfeld. Dieses Feld zieht einen Metallkolben nach innen. Während sich der Kolben bewegt, bewirkt er zwei Dinge gleichzeitig: Er schließt starke elektrische Kontakte (wodurch ein hoher Stromfluss ermöglicht wird). Anlassermotor), und es betätigt einen Hebel, der das Ritzel in das Schwungrad schiebt.
Bei den meisten modernen Fahrzeugen, die nach etwa 1990 gebaut wurden, ist der Magnetschalter direkt am Anlassergehäuse angeschraubt. Man erkennt ihn normalerweise an dem kleineren zylindrischen Gehäuse, das am Hauptteil befestigt ist. Anlassermotor, An seinen Anschlüssen waren mehrere dicke Drähte angeschlossen. Bei einigen älteren Modellen, insbesondere amerikanischen Pkw und Lkw aus den 1960er- bis 1980er-Jahren, konnte der Magnetschalter separat im Kotflügelkasten montiert sein, von wo aus ein Kabel zum Anlasser führte.
Der Strom, der beim Anlassen durch den Magnetschalter fließt, erreicht regelmäßig mehrere hundert Ampere. Deshalb verursachen korrodierte Anschlüsse oder schwache interne Kontakte erhebliche Startprobleme – selbst ein geringer Widerstand führt bei diesen Stromstärken zu einem deutlichen Spannungsabfall.
Wird der Schlüssel losgelassen oder der Motor gestartet und das Steuergerät die Stromzufuhr unterbrochen, bricht das Magnetfeld zusammen. Eine Rückholfeder drückt den Kolben zurück. Die Kontakte öffnen sich. Das Ritzel fährt vom Schwungrad zurück. Dadurch wird eine Beschädigung durch den nun laufenden Motor verhindert.
Anlasser vs. Magnetschalter: Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
Die Frage „Anlasser vs. Magnetschalter“ lässt sich direkt mit einem klaren Vergleich beantworten:
Funktion: Der Anlasser dreht den Motor, indem er die Kurbelwelle über das Schwungrad antreibt. Das Magnetventil steuert die Stromzufuhr zum Motor. Anlassermotor und greift mechanisch in das Zahnrad ein.
Größe und Lage: Der Anlasser ist ein relativ großer zylindrischer Motor, typischerweise 15–25 cm lang. Der Magnetschalter ist ein kleinerer Zylinder oder ein daran befestigtes Gehäuse, üblicherweise nur 5–7,5 cm lang.
Rolle bei der Diagnose: Ein schlechtes Anlassermotor Kann sich selbst bei guter Leistungszufuhr nur langsam oder gar nicht drehen.Ein defekter Magnetschalter kann ein einzelnes Klicken oder ein schnelles Rattern verursachen oder dem Motor überhaupt nicht genügend Strom zuführen.
Wenn jemand sagt: „Ich brauche einen neuen Anlasser“, meint er in der Regel standardmäßig einen neuen Anlasser mit Magnetschalter. Bei den meisten modernen Fahrzeugen werden diese beiden Teile als Einheit verkauft. Selbst wenn also nur der Magnetschalter defekt ist, tauscht man oft beide Komponenten gleichzeitig aus.
Einige hochwertige oder neuere Fahrzeuge verwenden Anlasser mit Untersetzungsgetriebe, die Funktion des Magnetschalters bleibt jedoch im Wesentlichen dieselbe. Er ist nach wie vor der Schalter und Aktor, der das gesamte System in Betrieb nimmt.
Bei vielen Fahrzeugen der Baujahre 2000 bis 2020 ist es im Falle eines Defekts des Magnetschalters sinnvoller, den gesamten Anlasser auszutauschen, anstatt nur den Magnetschalter zu ersetzen. Der Kostenunterschied ist oft minimal, der Arbeitsaufwand jedoch derselbe.
Wo sich Anlasser und Magnetschalter im Fahrzeug befinden
Der Standort variiert je nach Antriebsstrangkonfiguration und Motorkonstruktion, es gelten jedoch einige allgemeine Regeln.
Anlasser und Magnetschalter sind üblicherweise am Motorblock oder am Getriebegehäuse verschraubt und befinden sich in der Nähe des Schwungrads oder der Flexplatte. Sie sitzen oft tief am Motor, unten oder hinten, sodass man manchmal von unten an das Auto herankommt.
Hier einige praktische Beispiele:
- Limousinen mit Vorderradantrieb Bei Fahrzeugen wie einem Honda Civic oder Toyota Camry aus der Mitte der 2000er-Jahre befindet sich der Anlasser oft oben oder seitlich am Getriebe. Manchmal kann man ihn sogar von oben sehen, ohne das Fahrzeug anzuheben.
- Lkw mit Hinterradantrieb Bei Fahrzeugen wie dem Ford F-150 oder Chevy Silverado (Baujahre 2000–2015) befindet sich der Anlasser typischerweise auf der Beifahrerseite des Motors, in der Nähe des Getriebes. Der Zugang erfolgt üblicherweise von unten.
Bei diesen Fahrzeugen ist der Magnetschalter der kleinere Zylinder am Anlassergehäuse. An seinen Anschlüssen sind mehrere dicke Kabel angeschlossen – eines von der Batterie (üblicherweise mit „B“ gekennzeichnet) und eines zum Motor (mit „M“ gekennzeichnet). Ein dünneres Kabel ist mit dem Anschluss „S“ verbunden und überträgt das Signal vom Relais oder Zündschalter.
Die genaue Position finden Sie in Ihrer Bedienungsanleitung oder einem Reparaturhandbuch für Ihr Fahrzeug. Ein Foto oder eine Skizze erleichtert die Arbeit an Ihrem Auto erheblich.

Häufige Symptome: Defekter Anlasser vs. defektes Magnetventil
Ähnliche Symptome können von der Batterie, den Kabeln, dem Relais, dem Magnetventil oder dem Anlassermotor Die Beachtung von Details hilft, das Problem einzugrenzen.
Anzeichen für einen defekten Magnetventil:
- Beim Drehen des Schlüssels ist ein einzelnes oder schnelles Klicken zu hören, aber der Motor springt nicht an.
- Startprobleme – manchmal startet er normal, manchmal macht er nur Klickgeräusche
- Der Anlassermotor Dreht sich, aber der Motor greift nicht ein (das Zahnrad wird nicht in das Schwungrad gedrückt).
- Man hört ein Geräusch aus dem Anlasserbereich, aber der Motor dreht sich nicht.
Anzeichen, die auf ein Scheitern hindeuten Anlassermotor:
- Der Anlasser dreht selbst mit vollgeladener Batterie und sauberen Anschlüssen sehr langsam.
- Schleifende oder quietschende Geräusche von einem verschlissenen Anlasserantrieb oder einem falsch ausgerichteten Zahnrad
- Wenn man mit einem Hammer oder Schraubenschlüssel auf das Anlassergehäuse klopfen muss, um den Anlasser zu starten, deutet dies auf verschlissene Kohlebürsten oder schlechte interne Kontakte hin.
- Aus dem Zündbereich drang ein verbrannter Geruch.
Andere Zustände, die beides nachahmen:
- Eine schwache Batterie oder ein niedriger Spannungszustand, oder in anderen Motorsystemen ein Ein defektes Kraftstoffabsperrventil unterbricht die ordnungsgemäße Kraftstoffzufuhr.
- Korrodierte Batteriepole oder lose Masseverbindungen
- Beschädigte oder unterdimensionierte Kabel, die unter Last zu einem zu hohen Spannungsabfall führen.
- Ein defektes Anlasserrelais, das das Signal nie an den Magnetschalter sendet.
Hier ein Beispiel aus der Praxis: Bei einer Limousine aus den 90er-Jahren deutet mehrmaliges Klopfen gegen das Anlassergehäuse, um den Anlasser zu betätigen, oft auf verschlissene Kontakte oder Kohlebürsten hin. Nicht nur der Magnetschalter ist betroffen, sondern die gesamte Anlassereinheit signalisiert, dass sie bald ausgetauscht werden muss. Diese Notlösung verschafft Ihnen zwar etwas Zeit, ist aber keine dauerhafte Lösung.
Anlasserrelais vs. Anlassermagnet (und warum sie nicht dasselbe sind)
Viele Menschen verwenden die Begriffe „Relais“ und „Magnetventil“ synonym, aber es handelt sich um unterschiedliche Bauteile mit unterschiedlichen Funktionen in den meisten modernen Fahrzeugen.
Das Anlasserrelais Ist:
- Ein kleiner, steckbarer elektromechanischer Schalter, der sich oft im Sicherungskasten unter der Motorhaube befindet.
- Aktiviert durch ein Steuersignal mit niedrigem Strom vom Zündschalter oder Karosseriesteuergerät.
- Kann höhere Ströme (typischerweise 40–60 Ampere) von der Batteriezuleitung zum Steueranschluss des Anlasserrelais leiten.
- Leicht zugänglich und austauschbar – in der Regel ein 20-Dollar-Ersatzteil, dessen Austausch nur 5 Minuten dauert.
Das Anlasserrelais Ist:
- Montiert auf oder sehr nahe an der Anlassermotor
- Konzipiert für die Bewältigung der höchsten Ströme im Anlasssystem (mehrere hundert Ampere)
- Verantwortlich für die mechanische Bewegung zum Eingriff des Ritzels
Symptome eines defekten Anlasserrelais im Vergleich zu einem defekten Magnetschalter:
Ein defektes Relais führt oft dazu, dass beim Drehen des Zündschlüssels kein Geräusch zu hören ist oder lediglich ein leises Klicken aus dem Relaisbereich im Sicherungskasten – aber kein Klicken am Anlasser selbst, selbst bei einer intakten Batterie. Der Magnetschalter erhält kein Signal und kann daher nicht einmal versuchen, den Anlasser einzuschalten.
Ein defekter Magnetschalter erzeugt typischerweise ein deutliches Klicken oder ein schnelles Rattern in der Nähe des Anlassers, aber der Motor dreht nicht. Das Relais sendet zwar sein Signal, aber der Magnetschalter kann seine internen Kontakte nicht richtig schließen oder das Zahnrad nicht in die richtige Position bringen.
Ein einfacher Test, den viele Techniker anwenden: Tauschen Sie das Anlasserrelais mit einem anderen identischen Relais im Sicherungskasten (z. B. einem Relais für Klimaanlage oder Hupe). Ändert sich das Problem, haben Sie es wahrscheinlich gefunden. Diese schnelle Überprüfung kann Ihnen das unnötige Ausbauen des Anlassers ersparen.
Wie man Anlasser- und Magnetventilprobleme sicher diagnostiziert
Sicherheit geht vor. Sichern Sie das Fahrzeug immer in Park- oder Neutralstellung mit angezogener Handbremse. Bevor Sie die Anlasserkabel entfernen, trennen Sie das Minuskabel der Batterie. Die Anschlüsse des Anlasserrelais führen so viel Strom, dass ein Schraubenschlüssel am Batteriepol festschweißt – und Schlimmeres.
Hier ist ein einfacher Diagnoseablauf:
Schritt 1: Batteriespannung prüfen
Prüfen Sie die Batterie mit einem Multimeter. Eine voll geladene Batterie sollte im Ruhezustand etwa 12,4–12,7 Volt anzeigen. Liegt die Spannung unter 12,2 Volt, liefert die Batterie möglicherweise nicht genügend Leistung für einen zuverlässigen Startvorgang.
Schritt 2: Klemmen prüfen und reinigen
Überprüfen Sie die Batteriepole und die wichtigsten Masseverbindungen. Korrosion, lose Verbindungen und beschädigte Kabel sind häufige Ursachen. Entfernen Sie Korrosion mit einer Drahtbürste und ziehen Sie lose Verbindungen fest.
Schritt 3: Achten Sie beim Drehen des Schlüssels auf die Einstellungen.
Achten Sie auf das, was Sie hören:
- Gar kein Ton? Wahrscheinlich ein Problem mit einem Relais oder einem Stromkreis.
- Ein leises Klicken aus dem Sicherungskasten? Möglicherweise ein defektes Relais.
- Deutliches Klicken beim Anlassen, aber der Anlasser dreht nicht? Wahrscheinlich ein Problem mit dem Magnetschalter oder dem Motor.
- Schnelles Klicken? Oft liegt es an einer schwachen Batterie oder schlechten Verbindungen.
Schritt 4: Spannung am Anlasser prüfen
Überprüfen Sie mit einem Multimeter die Spannung an den Anschlüssen des Anlassers und des Magnetschalters, während jemand den Zündschlüssel dreht.Der Anlassermotor Beim Startversuch sollte die Batteriespannung nahezu voll anliegen. Ein deutlicher Spannungsabfall (mehr als 0,5 Volt) deutet auf einen Widerstand in den Kabeln, Anschlüssen oder Kontakten des Magnetschalters hin.
Spannungsabfallmessungen am Pluskabel zum Anlasser und am Massekabel zum Motorblock können versteckte Probleme aufdecken. Ein Spannungsabfall von mehr als 0,2–0,3 Volt unter Anlasslast deutet auf einen zu hohen Widerstand hin.
Ein Großteil der an Teilehändler zurückgegebenen Anlasser und Lichtmaschinen funktioniert einwandfrei. Das eigentliche Problem war oft eine schlechte Verbindung, eine schwache Batterie oder andere Defekte im Anlasserkreis. Nicht raten – zuerst testen.
Wenn Sie sich bei Arbeiten unter dem Fahrzeug oder mit Hochstromleitungen unsicher fühlen, sollten Sie die Prüfung und den Austausch einem professionellen Mechaniker oder mobilen Techniker überlassen. Es ist keine Schande, seine Grenzen zu kennen.

Reparatur und Austausch: Wann sollte nur das Magnetventil oder der gesamte Anlasser ausgetauscht werden?
Bei vielen modernen Fahrzeugen ab den 2000er Jahren ist der Magnetschalter im Anlasser integriert. Die übliche Reparatur besteht im Austausch der gesamten Anlassereinheit.
Wann ein Austausch nur des Magnetventils sinnvoll sein kann:
- Ältere Fahrzeuge mit separaten, am Kotflügel montierten Magnetventilen (häufig bei amerikanischen Pkw und Lkw der 1960er- bis 1980er-Jahre)
- Bei manchen Konstruktionen lässt sich die Magnetspulenbaugruppe leicht vom Anlasser abschrauben, und ein neuer Magnetschalter ist kostengünstig.
- Wenn die Anlassermotor Die Tests waren erfolgreich, aber das Magnetventil ist eindeutig defekt.
Wann ein kompletter Anlasseraustausch die bessere Wahl ist:
- Der Anlasser hat eine hohe Laufleistung (über 100.000 Meilen).
- Es riecht verbrannt oder es sind offensichtliche physische Schäden vorhanden.
- Das langsame Anlassen bleibt auch mit einer guten Batterie bestehen.
- Magnetspule und Motor sind in einer Baugruppe integriert (bei den meisten modernen Fahrzeugen).
Grundlegende Überlegungen zum Austausch:
- Trennen Sie immer zuerst die Batterie – Minuskabel abziehen, bevor Sie irgendetwas berühren.
- Fotografieren Sie die Verkabelung, bevor Sie etwas entfernen; das erleichtert den Wiederanschluss erheblich.
- Stellen Sie sich auf beengte Platzverhältnisse und möglicherweise rostige Schrauben ein, insbesondere bei älteren Fahrzeugen.
- Für einige Anlasser müssen andere Bauteile (wie z. B. Hitzeschutzbleche des Auspuffs oder Ansaugteile) entfernt werden, um Zugang zu erhalten.
Entscheiden Sie sich für hochwertige neue oder wiederaufbereitete Anlasser mit Garantie von renommierten Marken wie ACDelco, Bosch oder Denso. Billige Modelle können vorzeitig ausfallen und Sie innerhalb weniger Monate vor dem gleichen Problem stehen lassen. Der Preisunterschied zwischen günstigen und hochwertigen Anlassern ist oft gering im Vergleich zum Aufwand, die Arbeit zweimal erledigen zu müssen.

Häufig gestellte Fragen
Frage 1: Kann ich mein Auto starten, indem ich den Anlasserrelais überbrücke?
A1: Manche Leute „überspringen“ die Stromversorgung kurzzeitig direkt auf die Anlassermotor Das Überbrücken der Magnetspulenanschlüsse mit einem dicken Kabel oder Schraubendreher kann zwar im Notfall funktionieren, ist aber für die meisten Heimwerker gefährlich. Es besteht ein hohes Risiko von Funkenbildung, Kurzschlüssen und unerwarteter Bewegung des Fahrzeugs, falls ein Gang eingelegt ist. Der Neutral-Sicherheitsschalter des Getriebes hat seinen Sinn. Diese Diagnosemethode sollte nur als letztes Mittel und von jemandem angewendet werden, der die Risiken kennt.
Frage 2: Warum macht mein Auto nur ein einziges Klickgeräusch, wenn ich den Schlüssel drehe?
A2: Ein einzelnes, deutliches Klicken bedeutet oft, dass der Magnetspule versucht zu arbeiten, aber etwas die Funktion verhindert. Anlassermotor Der Anlasser springt oft nicht an. Häufige Ursachen sind eine schwache Batterie, die unter Last nicht genügend Leistung liefert, korrodierte Kabel, die zu hohen Widerstand erzeugen, oder verschlissene Kontakte im Anlasser oder Magnetschalter. Überprüfen Sie daher immer zuerst Batterie und Verkabelung, bevor Sie den Anlasser als Fehlerquelle ausschließen.
Frage 3: Ist es schädlich, den Anlasser oder das Magnetschalter zu antippen, um den Motor zum Drehen zu bringen?
A3: Durch leichtes Klopfen gegen das Anlassergehäuse lassen sich manchmal festsitzende Kohlebürsten oder Kontakte vorübergehend lösen, sodass der Motor noch einmal anläuft. Diese altbewährte Methode ist jedoch nur eine kurzfristige Lösung. Wenn das Klopfen hilft, muss Ihr Anlasser bald überprüft werden. Planen Sie einen Austausch ein, bevor Sie irgendwo liegen bleiben.
Frage 4: Wie lange hält ein Anlasser im Normalfall?
A4: Anlasser halten je nach Fahrgewohnheiten, Motorgröße und Zustand der Bordelektronik oft zwischen 60.000 und über 200.000 Meilen. Häufige Kurzstrecken mit vielen Startvorgängen verkürzen die Lebensdauer. Fahrzeuge, die längere Zeit stehen und dann wiederholt gestartet werden, beanspruchen den Anlasser ebenfalls stärker. Normales Fahren mit ordnungsgemäßer Batteriepflege trägt dazu bei, die Lebensdauer des Anlassers zu maximieren.
Frage 5: Kann ein defekter Anlasser oder Magnetschalter meine Batterie über Nacht entladen?
A5: Die meisten Anlasser- und Magnetschalterdefekte verursachen keinen Stromverbrauch bei ausgeschaltetem Motor. In seltenen Fällen kann jedoch ein Kurzschluss im Magnetschalter oder ein Verkabelungsfehler zu einem Kriechstrom führen. Wenn sich Ihre Batterie über Nacht immer wieder entlädt, sollten Sie einen Kriechstromtest durchführen lassen. Häufiger liegt das Problem an einem klemmenden Relais an anderer Stelle im Fahrzeug, einer defekten Lichtmaschinendiode oder einem nicht ordnungsgemäß abschaltenden Zubehörteil.
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1.
12V 9T Anlassermotor 15852-63011 für Kubota Motor Z482 Z430-K1 D600B D640B WG600B Bagger KH007
Ersatzteilnummer: 15852-63011, 15852-63013, 11081-53002, 16225-63010, 16225-63012, 16225-63013, 16225-63014, 19007-63011, 19837-63011, 19837-63013, 1585263011, 1585263013...
Spezifikation: Spannung: 12 Volt; Anzahl der Zähne: 9T
Passend für Kubota-Motoren: Z430-K1, Z400, Z430, Z482, WG750, D600B, D640B, WG600B, WG750-G
Anwendung: Der Anlasser passt für Grasshopper Rasentraktor:321D Kubota 20,9 PS Diesel 721D Kubota 20,9 PS Diesel 325 KUBOTA 24,5 PS BENZIN, 725 KUBOTA 24,5 PS Benzin, 725G KUBOTA 24,5 PS GAS; Kubota-Bagger: 1989 KH007 Kubota Z430-K1 8,5 PS Diesel 1990 KH007 Kubota Z430-K1 8,5 PS Diesel 1991 KH007 Kubota Z430-K1 8,5 PS Diesel 1992 KH007 Kubota Z430-K1 8,5 PS Diesel 1993 KH007 Kubota Z430-K1 8,5 PS Diesel
2.
24V 9T Anlasser 01183716 für Deutz Motoren TCD2012L04, TCD2013L06, BF4M2012C, BF6M1013C, BF4L914C, F4L913C, F6L913C
Ersatzteilnummer: 01183716, 01161422, 17073, 1161422, 0001368001, 0001360012, MS386, 6209190, 1183716
Passend für Motor: Der Anlasser Passend für Deutz TCD2012L06 2V M, TCD2012L04 2V M, TCD2013L04 2V M, TCD2013L06 2V M, TCD2013L06 2V, BF4M/6M2012C/VOLVO, BF4M2012C, BF6M2012C, BF4M1012C, BF4M1012E, BF4M1012EC, BF4M1012FC, BF4M1012CP, BF4M1012ECP, BF6M1012C, BF6M1012E, BF6M1012EC, BF6M1012FC, BF6M1012CP, BF6M1012ECP, BF4M1013C, BF4M1013E, BF4M1013EC, BF4M1013FC, BF4M1013CP, BF4M1013ECP, BF6M1013C, BF6M1013E, BF6M1013EC, BF6M1013FC, BF6M1013CP, BF6M1013ECP, F4L914C, F5L914C, F6L914C, BF4L914C, BF5L914C, BF6L914C, F4L913C, F5L913C, F6L913C, BF4L913C, BF5L913C, BF6L913C...
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12V Anlasser 129136-77011 129400-77012 für Yanmar Motoren 3TN82E 4TN78 4TN82 Passend für Komatsu Bagger PC35 PC40 PC50
Ersatzteilnummer: 12125677010, 121256-77010, 12913077010, 129130-77010, 12913677010, 129136-77010, 12913677011, 129136-77011, 12940077010, 129400-77010, 12940077012, 129400-77012, YM12125677010, YM121256-77010, YM12913077010, YM129130-77010, YM12913677010, YM129136-77010, YM12913677011, YM129136-77011, YM12940077010, YM129400-77010, YM12940077011, YM129400-77011, YM12940077012, YM129400-77012
Spezifikation: Spannung: 12 Volt; KW: 2 kW; Drehrichtung: im Uhrzeigersinn; Zähne/Keilwellen: 15 Zähne/Keilwellen; Ritzel-/Keilwellen-Außendurchmesser: 43,7 mm/1,720 Zoll; Befestigungsloch 1: 13,0 mm Innendurchmesser, ohne Gewinde; Befestigungsloch 2: 13,0 mm Innendurchmesser, ohne Gewinde
Passend für Motor: Der Anlasser passt für Yanmar: 3TN82E, 4TN78, 4TN82; Komatsu: 3D78N-1E, 3D78N-1A, 3D78AE-3B, 3D78AE-3C, 3D84E-3D, 3D84N-2AA, 4D88E-3B, 4D88E-3A, 4D84E-3B, 4D84E-3C, 4D84-2GA, 4D84-2B, 4D84-2A, S3D84E-3B, S3D84E-3A, S3D84E-3C, S3D84-2BA, 3D84E-5N-BA, 3D84E-5X-AB, 3D84E-3Q, 3D88E-5P-BA, 4D88E-E1FD, 4D88E-3D, 4D88E-3GB, 4D88E-3C, 4D88E-3F, 4D88E-3H, 4D88E-3C-04...
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Anlasser 8980844070 für Isuzu 4JJ1 Motor 12V 2,5KW 11T
Teilenummer: 8980844070
Anwendungsbereiche: Der Anlasser passt für Motor: Isuzu 4JJ1
5.
12V Anlasser AR41627 SE501414 Passend für John Deere Motor 6059 6076 6466A Baggerlader JD500C 1974-1985
Teilenummer: DENSO: 028000-3290, 128000-0772, 9712809077
Spezifikation: GERÄTETYP: DENSO; STARTERTYP: DD; VOLT: 12; DREHUNG: IM UHRZEIGERSINN; ZÄHNE AM ANTRIEB: 10; KW: 4; SPEZIFIKATIONEN DES ANLASSERGEHÄUSES: DREHBARES DE-GEHÄUSE; Zahnrad-Außendurchmesser: 1,567 Zoll/39,8 mm; BEFESTIGUNGSÖSE 1 LOCH: 10,0 MM OHNE GEWINDE; BEFESTIGUNGSÖSE 2 LÖCHER: 10,0 MM OHNE GEWINDE; BEFESTIGUNGSÖSE 3 LÖCHER: 10,0 MM OHNE GEWINDE; SPEZIFIKATIONEN: GESAMTLÄNGE VON FLANSCH BIS RÜCKSEITE 311 MM; SPEZIFIKATIONEN: REGISTRIERUNGS-ADRESSE 89MM; SPEZIFIKATIONEN: LOCHMITTELABSTAND 90MM; GEWICHT: 46,5 LBS/21,14 kg
Anwendung: Der Anlasser Passend für John Deere Baggerlader: JD500C 1974-1985; John Deere Mähdrescher: 1085, 6602 404 Diesel 1979-1982, 6622 466 Diesel 1980-1985, 7720 6 Zyl. 7,67 l 7673 cm³ 468 cid 1983-1988, 7722 466 Diesel 1986-1989, 8820 6 Zyl. 7,67 l 7673 cm³ 468 cid 1982-1988, 9500 6 Zyl. 7,67 l 7673 cm³ 468 cid 1989-1992
6.
Anlasser 0R1091 0R-1091 1R7370 1R-7370 Passend für Caterpillar Motor 3066T Bagger 311B 320B E200B EL200B
Teilenummer: Mitsubishi: M3T56181, M3T56181ZC, 34766-10901, 3476610901, 34766-10903, 3476610903, M3T56174, M3T56172, M3T56182, M3T56182ZC, M3T56183, M3T56183ZC, 34366-00101, 3436600101, 34366-10100, 3436610100, 34366-20100, 3436620100, 34766-20900, 3476620900, 34766-20901, 3476620901; Caterpillar: 0R1091, 1146864, 1R5538, 1R7370, 5I7716, 10R2985, 135-2361, 1352361, CA1R7370, 1R-7370, CA1352361, 135-2361; Wilson: 91-27-3205N, 91273205N; BMW: 1217523605...
Spezifikation: Gerätetyp: Anlasser Spannung: 24, Drehrichtung: Im Uhrzeigersinn Zähne: 10T, KW: 5.0, Anlassertyp: OSGR
Anwendung: Der Anlasser Passend für Mitsubishi Trucks: FD-20, FD-20B-D, FD-20B-DS, FD-20D, FD-25, FD-25B-D, FD-25B-DS, FD-25D, FD-25DS, FD-25T, FD-30, FD-30B-D, FD-30B-DS, FD-30D, FD-30DS, FD-30T, FD-35A, FD-35A-D, FD-35AB-D, FD-35AT, FD-35D, FD-35D2, FD-35DS, FD-38, FD-40D, FD-40D2, FD-45D, FD-45D2, FD-50C, FD-50C-D; Mitsubishi-Motoren: S4E, S4S, S6E, S6S, S6K
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